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GEP210 "Christel" Build Log

Dank Björn Neuhaus und seiner Frame-Zucht bin ich auf das GEP210 Frame aufmerksam geworden - und war sofort begeistert. Außerdem stand er mir bei ein paar Fragen mit gutem Rat zur Seite - also Danke Björn!

Nach ein bisschen Recherche habe ich mich für folgendes Setup entschieden:

  • Frame: GEP210
  • FC: SP Racing F3
  • ESCs: DYS XM20A
  • Motoren: EMAX RS2205 2300kV
  • PDB: Matek 5in1
  • OSD: Micro MinimOSD
  • rcRX: FrSky X4R-SB
  • vTX: TBS Unify Pro
  • Cam: Runcam Swift

Was sonst noch dazukommt:

  • bisschen Servokabel
  • Moosgummi-Matte (für ESC-Dämpfung und als Lipo-Unterlage)
  • kürzere Schrauben für die Motoren
  • Schleifpapier
  • Isolierband

Ich habe leider versäumt, ein Foto vom Inhalt des GEP210-Paketes zu machen, deswegen hier noch kurz eine Auflistung der Bestandteile:

  • das Frame selbst
  • zwei Lipo-Straps
  • ein Batterie-Kabel mit XT60-Buchse
  • ein LED-Board mit 6 WS281x LEDs + Servokabel
  • einige Kabelbinder
  • eine Halterung für eine PZ0420m

  • genügend Schrauben, Muttern, Nylon-Spacer
Es gibt außerdem noch ein paar Druckteile, die ich aber selbst noch nicht besitze. Unter anderem:

Wer mehr Infos, weswegen ich diese Auswahl getroffen habe, oder mehr Details zu bestimmten Themen möchte, schreibe mir! :)

Soviel Spaß für wenig Geld .. ach nein, das war was anderes..


Frame bearbeiten, Testaufbau

Als erstes habe ich das Frame mit Schleifpapier (180) und Feile unter fließendem Wasser bearbeitet. Die Löcher zur Motor-Kabel-Durchführung auf den Armen und die Aussparungen für die ESC-Kabel an den Seitenwänden fanden besondere Beachtung.

Danach habe ich einen Testaufbau mit allen Komponenten vorgenommen um zu schauen, was nicht passt, oder ob ich irgendetwas vergessen habe. Und siehe da:

  • der Buzzer auf dem Matek-Board hat zuviel Platz in der Höhe weggenommen, weswegen ich ihn abgelötet und mit Kabel woanders hingesetzt habe
  • die Aussparung am Frame für den USB-Anschluss war einen Tick zu klein, ich habe deswegen ein bisschen gefeilt.
  • der Konfigurations-Button am Matekboard ragte ein bisschen zu weit nach draußen, und habe deswegen auch dort ein bisschen gefeilt
  • die Füße des Frames würden sehr ungünstig die Motorkabel wegdrücken, weswegen ich die Füße einfach weggelassen habe

Überhaupt ist recht wenig Platz vorhanden, weswegen ich später sämtliche Kabel direkt an den FC gelötet habe.

 

PDB und FC

Eigentlich ist vorgesehen, dass das Lipo-Kabel hinten am Frame befestigt wird. Allerdings passiert es dort wohl recht oft, dass sich die Props den Kabeln gern zu nah kommen.

Aus dem Grund wird das Lipokabel nach vorn, hinter den Kamera-Turm gelegt

Nachdem ich das Lipokabel gekürzt und ans PDB gelötet hatte, konnte ich mit Multimeter testen, ob es Kurzschlüsse gibt und ob an den 5V und 12V Pins auch die versprochenen Spannungen anliegen.

Nach dem Löten eines längeren Servokabels vom 5V Ausgang zum Flight Controller, konnte ich gleich den Empfänger binden und entsprechend mit meiner Taranis testen.

Im gleichen Zug freute sich der FC auf eine aktuelle Betaflight (2.7.1) und außerdem habe ich die Rotation des Boards angepasst und auf SBus konfiguriert.

Die Füße stören eindeutig - Füße stören eigentlich immer :D

Empfänger binden war kein leichter Akt


ESCs und Motoren

Ein ESC durfte probeliegen, damit die Kabel entsprechend gekürzt werden konnten.Die ESCs wurden angelötet und auf dem Frame verbaut. Außerdem gab es zwecks Dämpfung kleine Stückchen Moosgummi zwischen Frame und ESCs.

Nun wieder mit Multimeter alles durchgetestet, und dann konnten die Motoren installiert werden.

Leider hatte ich keine kürzeren Schrauben bekommen, weswegen ein paar Muttern dran glauben mussten, um den Abstand zu vergrößern.

Locktite nicht vergessen!

Nach dem kürzen der Motor-Kabel habe ich sie auf die ESCs gelötet.

FC installieren

Das 5V Kabel habe ich gekürzt und den Flight Controller fest installiert.

Dann kam das Kürzen und Anlöten der ESC Signalkabel dran. Da mein FC gewendet installiert ist, habe ich mehrmals geprüft, in welcher Reihenfolge die ESC Inputs verlötet werden müssen (Motor hinten links ist dann beim Löten hinten rechts, etc. )

Wieder mit Multimeter auf Kurzschlüsse prüfen, und dann konnten mit Cleanflight die Motoren getestet werden.

Für VBAT war am FC schon eine Buchse vorbereitet, weswegen nur noch das Kabel an das PDB gelötet werden musste.

Der Buzzer musste weichen

vTX, Cam

Beim GEP210 war eine kleine Halterung dabei, an welcher man wahrscheinlich ideal eine PZ0420m (also die kleine Platinenausführung) festzurren kann. Die habe ich zu dem Zeitpunkt leider nicht zeitnah bekommen, deswegen hab ich mich für eine Runcam Swift entschieden.

Mit Kabelbinder konnte ich die Cam prima an der Halterung fixieren und die nette Vorrichtung benutzen, um den Winkel einzustellen.

Es wäre auch genügend Platz für die Halterungen, die bei der Swift dabei waren, allerdings habe ich keine günstige Möglichkeit gefunden, diese zu befestigen.

Eigentlich wollte ich den TBS Unify Sender mit einem Winkelstück versehen und durch das vorgesehene Loch auf der Bodenplatte stecken. Björn riet mir davon ab, und ich habe mich dem Rat gebeugt. Nun habe ich eine kleine Schlaufe mit dem Unify-Kabel gelegt, damit das PDB einen ordentlichen Platz hat, und den RP-SMA Anschluss mit Kabelbindern fixiert, so dass er durch die Aussparung am LED-Board schaut.

Die + und - Lanes vom FC eignen sich prima, um Cam und Unify mit Strom zu versorgen. Ggf. werde ich bei der Cam auf 12V wechseln, wenn es Probleme geben sollte.

Die Konfiguration vom Unify ging problemlos, man muss nur bis 8 zählen können

Um die Swift zu konfigurieren, habe ich mich an folgendes Video gehalten: https://www.youtube.com/watch?v=QupCXVReaBE

OSD

Für die OSD-Installation habe ich die Winkelstecker-Leiste zum Board hin an das OSD gelötet. Das ging am einfachsten, in dem ich beim Löten den FTDI-Adapter angeschlossen hatte, um die Abstände zum PCB richtig hinzubekommen.

Ich habe an einen freien UART am FC die vier Servokabel gelötet, die Signalkabel von Cam und zum vTX entsprechend am OSD angebracht und dann den ersten Test gemacht - siehe da - nur ganz viele 'V's komplett über den Bildschirm und ein paar asiatische Zeichen dazwischen.

Nach kurzer Recherche kam heraus, dass ich erst das Fontfile neu auf das OSD übertragen sollte - also hab ich dann doch erst MWOSD installiert und ein bisschen Basiskonfiguration betrieben - und natürlich die Schriftart auf das OSD geschrieben.

Voilá - funktioniert super. VBAT hat noch eine Differenz von +0.3V zur Spannung, das müsste ich noch wegkonfigurieren

Empfänger und LEDs

Bevor der Hardware-Part vollendet werden konnte, habe ich den Empfänger und die LEDs eingebaut

Zuerst habe ich am X4R die unnötigen Servo-Pins abgezwickt, und für die SBUS-Verbindung nur die Servo-Hülsen mit Schrumpfschlauch versehen.

Das sparte nochmal 3mm an Platz, den ich dringend brauche



Bei den LEDs war das ähnlich, dort habe ich nur die entsprechenden Kabel im UART Stecker drangelassen und diese direkt an die LED-Leiste angelötet.

In Cleanflight ließen die sich sehr einfach konfigurieren

So, das war's erstmal

Die Hardware steht, jetzt heißt es Baseflight konfigurieren, Multishot auf den ESCs installieren, ggf. nochmal OSD konfigurieren

Das beschreib ich dann in einem neuen Beitrag.

Danke für's Lesen!

Hardware ist komplett verbaut - jetzt kommen die Weichteile

1 Comment

  1. Dieter sagt:

    Hi Marc, das ist ja ein super build! Gefällt mir, danke für den Bericht!

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